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Als erstes wird der Rotanteil des Lichtes durch das Wasser ausgefiltert. Schon in einer Tiefe von nur 5m ist kaum noch Rot im Licht vorhanden - obwohl es hier noch ziemlich hell ist! Es lohnt sich also auch schon beim Schnorcheln eine kleine Lampe dabeizuhaben. |
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Ein Stück Koralle, das Sie versehentlich abbrechen kann mitunter mehr als 100 Jahre gebraucht haben kann, um so gewachsen zu sein. Seien Sie deshalb besonders vorsichtig wenn Sie fotografieren. Passen Sie auf Ihre Ausrüstung und Ihre Flossen auf und halten Sie
sich nirgends fest. Ausserdem machen Sie sich ansonsten Ihre eigenen Motive kaputte - alles was flüchten kann flüchtet, die übrigen Organismen verschwinden unter Schwebeteilchen und aufgewirbeltem Sediment... |
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Schwebeteilchen sind meist nur dann störend auf dem Bild zu sehen sind, wenn sie frontal angeleuchtet werden. Um das zu vermeiden sollten sie den Blitz immer möglichst weit entfernt von der optischen Achse positionieren. Verwenden Sie am besten einen langen Blitzarm mit mehreren Gelenken oder führen Sie den Blitz entfesselt am Kabel. Hilfreich ist auch Weitwinkeloptiken zu verwenden... |
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Auch mit Kameras an denen Sie nicht manuell Blende und Belichtungszeit einstellen können, können Sie einen schönen blauen Hintergrund bekommen. Da diese Kameras die Belichtung automatisch regeln müssen Sie diese Automatik austricksen. So lässt sich übrigends auch die korrekte Belichtung für das Umgebungslicht messen, wenn Sie keinen externen Belichtungsmesser oder Spotmessung im Kameragehäuse haben... |
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Bei der Unterwasserfotografie sollten Sie möglichst auf den Einsatz von Zoomobjektiven verzichten. Größter Nachteil dieser Optiken ist ihre gegenüber Festbrennweiten meist deutlich schlechtere Naheinstellgrenze. Mit zwei bis drei Festbrennweiten decken Sie sowieso 98% aller Motive ab... |
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Ein Schuhkarton kann manchmal einen Fototauchgang retten. Na gut, nicht direkt der Karton ;-) Es hilft auch, wenn Sie die Kamera nur in Räumen (Hotelzimmer, Taxi) öffnen, in denen schon eine Weile die klimaanlage läuft. |
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Sie sollten nicht am Filmaterial sparen und versuchen Ihr Motiv ‘auszufotografieren’. Film (oder Speicherplatz) ist das billigste Glied in der Kette! Suchen Sie lieber später aus den fertigen Bildern das aus welches Ihnen am besten gefällt, anstatt sich zu ärgern doch nicht so ganz das Richtige getroffen zu haben, obwohl die Möglichkeit dazu da war. Wenn Sie wirklich sehen wollen was und wie Sie fotografieren, sollten sie nur Diafilme verwenden. Bei Negativmaterial pfuscht das Labor zu viel herum - das Ergebnis hängt direkt von den Fähigkeiten und der Stimmungslage des Maschinenbedieners ab... |
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Ihre Motive wirken plastischer und eindrucksvoller, wenn Sie sie nicht von oben fotografieren. Versuchen Sie auf Höhe des Objektes oder leicht von unten nach oben zu fotografieren. Sie erreichen so eine viel größere
Bildwirkung. Am grössten ist dieser Effekt beim Einsatz starker Weitwinkelobjektive ausgeprägt. Ausserdem fällt es so meist leichter die Objekte von einem unruhigen Hintergund freizustellen... |
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Sie brauchen zum Freistellen nicht unbedingt einen gleichförmigen Hintergund. Sie müssen auch nicht unbedingt ‘ins Blaue’ hinein fotografieren. Benutzen Sie einfach eine kleine Blende (=große Blendenzahl) und richten Sie Ihre Blitze sauber auf das Hauptobjekt aus. Der Hintergrund bekommt dann viel weniger Licht als das Hauptobjekt und wird dadurch viel dunkler und ruhig. Am besten funktiniert das Ganze übrigends bei Macroaufnahmen... |
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Die Masse aller Unterwasseraufnahmen werden im Querformat gemacht. Schade eigentlich! Sicherlich ist die Ausrüstung dann schwieriger zu Handhaben, aber probieren Sie es einfach mal aus - Sie wollen Ihr Motiv ja sowieso ‘ausfotografieren’ ;-) Belohnt werden Sie mit dynamischeren und spannenderen Bildern... |
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In Ihrem Fotogepäck sollten sie auch einen Apfel haben. Nein, Sie sollen damit nicht die Fische füttern.
Auch bei Halb-und-Halb-Aufnahmen sollten Sie den Unterwasserteil anblitzen... |
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Schon seit 1893 wird Unterwasser fotografiert. Aus diesem Jahr datiert das erste nachweisbar unter Wasser entstandene Foto (das diesen Namen auch verdient) des Franzosen Louis Boutan. Boutan ließ dafür ein Gehäuse für eine Großformat-Plattenkamera bauen. Die Belichtungszeiten lagen übrigends zwischen 10 und 30 Minuten... |
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Auch beim Betreten des Bootes gibt man das Gehirn nicht ab. Ehrlich! Auch wenn es bei manchen Tauchern leider einen anderen Eindruck macht. Sicherlich ist das spannend und aufregend, aber wildes Hinterherpaddeln oder gesundheitsgefährdendes Jojo-”Tauchen” nützt
überhaupt nichts: Meist erreichen Sie damit auch gerade das genaue Gegenteil - der Besucher aus der Tiefe wird verscheucht. |
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Ihre Unterwasserfotoausrüstung verzeiht keine Fehler! Hier sollten Sie deshalb immer besonders sorgfältig und gewissenhaft arbeiten, schliesslich war der ganze Spass in der regel ja recht teuer. Nach jedem Öffnen des Gehäuses oder des Blitzes, müssen Sie die O-Ringe aus den Führungen nehmen, reinigen und neu fetten. Achten Sie beim (Wieder-) Zusammenbau auch darauf, dass kein Dreck, Staub, o.ä. im Weg ist. Ein einziges Haar auf dem Dichtring kann tödlich sein... |
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Auch mit einer Digitalkamera brauchen Sie zusätzliches Licht. Immer wieder sehe ich Taucher, die mit Ihrer Digitalkamera Unterwasserfotos machen wollen, sich hinterher aber nur über matschige, flaue und verblaute Bilder ärgern. Zwar gibt Ihnen die neue Technik die Möglichkeit Ihre Bilder später am Rechner nachzubearbeiten, was aber bei der Aufnahme schon
grundlegend versaut wurde, kann dort auch nicht mehr repariert werden. Da die Digis in der Regel kein wirkliches Weitwinkelobjektiv haben, genügt hier meist auch schon eine gute Taucherlampe als Lichtquelle. Mittel der Wahl bleibt aber nach wie vor ein Blitz... |
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Damit das Bilder angucken auch richtig Spaß macht, sollten Sie versuchen Ihren Monitor in Helligkeit und Kontrast optimal
einzustellen. Das ist übrigends auch sehr nützlich, wenn Sie eigene Fotos bearbeiten, drucken, oder ausbelichten lassen wollen... |
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