bluedreams unterwasser fotografie

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Als erstes wird der Rotanteil des Lichtes durch das Wasser ausgefiltert.

Schon in einer Tiefe von nur 5m ist kaum noch Rot im Licht vorhanden - obwohl es hier noch ziemlich hell ist!
Dadurch werden die Farben enorm verfälscht.

Es lohnt sich also auch schon beim Schnorcheln eine kleine Lampe dabeizuhaben.
Beim Fotgrafieren sollten sie unbedingt blitzen, damit Sie kräftige und naturgetreue Farben bekommen.
Die manchmal angebotenen ‘UW-Korrekturfilter’ sind nutzlos und kosten Sie nur unnötig Geld und Licht...

 

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Ein Stück Koralle, das Sie versehentlich abbrechen kann mitunter mehr als 100 Jahre gebraucht haben kann, um so gewachsen zu sein.

Seien Sie deshalb besonders vorsichtig wenn Sie fotografieren. Passen Sie auf Ihre Ausrüstung und Ihre Flossen auf und halten Sie sich nirgends fest.
Walzen Sie bitte nicht nach dem Motto ‘nach mir die Sinflut’ in einer Welle der Zerstörung über das Riff!

Ausserdem machen Sie sich ansonsten Ihre eigenen Motive kaputte - alles was flüchten kann flüchtet, die übrigen Organismen verschwinden unter Schwebeteilchen und aufgewirbeltem Sediment...

 

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Schwebeteilchen sind meist nur dann störend auf dem Bild zu sehen sind, wenn sie frontal angeleuchtet werden.

Um das zu vermeiden sollten sie den Blitz immer möglichst weit entfernt von der optischen Achse positionieren.

Verwenden Sie am besten einen langen Blitzarm mit mehreren Gelenken oder führen Sie den Blitz entfesselt am Kabel.

Hilfreich ist auch Weitwinkeloptiken zu verwenden...

 

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Auch mit Kameras an denen Sie nicht manuell Blende und Belichtungszeit einstellen können, können Sie einen schönen blauen Hintergrund bekommen.

Da diese Kameras die Belichtung automatisch regeln müssen Sie diese Automatik austricksen.
Zielen Sie einfach in einem Winkel von etwa 30° über Ihr anvisiertes Objekt gegen die Wasseroberfläche. Halten Sie nun den Auslöser halb gedrückt um die Belichtung zu speichern, richten Sie den Bildausschnitt ein und drücken Sie ab.

So lässt sich übrigends auch die korrekte Belichtung für das Umgebungslicht messen, wenn Sie keinen externen Belichtungsmesser oder Spotmessung im Kameragehäuse haben...

 

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Bei der Unterwasserfotografie sollten Sie möglichst auf den Einsatz von Zoomobjektiven verzichten.

Größter Nachteil dieser Optiken ist ihre gegenüber Festbrennweiten meist deutlich schlechtere Naheinstellgrenze.
Sie können damit weniger dicht an das Objekt Ihrer Begierde heran, errreichen dadurch besonders im Weitwinkelbereich eine schlechtere perspektivische Wirkung und haben mehr mit Schwebeteilchen zu kämpfen.

Mit zwei bis drei Festbrennweiten decken Sie sowieso 98% aller Motive ab...

 

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Ein Schuhkarton kann manchmal einen Fototauchgang retten.

Na gut, nicht direkt der Karton ;-)
Meist sind da aber auch kleine Trockengelpäckchen drin. Die sollten Sie unbedingt aufheben.
Ein oder zwei davon im Kameragehäuse verhindern das die Scheiben von innen beschlagen.

Es hilft auch, wenn Sie die Kamera nur in Räumen (Hotelzimmer, Taxi) öffnen, in denen schon eine Weile die klimaanlage läuft.
Dadurch haben Sie weniger Feuchtigkeit in der Luft, die dann überhaupt erst kondensieren kann...

 

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Sie sollten nicht am Filmaterial sparen und versuchen Ihr Motiv ‘auszufotografieren’.

Film (oder Speicherplatz) ist das billigste Glied in der Kette!
Deshalb machen Sie von Ihren Motiven mehrere Fotos. Varieren sie die Belichtung. Wechseln Sie Standpunkt und Perspektive.

Suchen Sie lieber später aus den fertigen Bildern das aus welches Ihnen am besten gefällt, anstatt sich zu ärgern doch nicht so ganz das Richtige getroffen zu haben, obwohl die Möglichkeit dazu da war.

Wenn Sie wirklich sehen wollen was und wie Sie fotografieren, sollten sie nur Diafilme verwenden. Bei Negativmaterial pfuscht das Labor zu viel herum - das Ergebnis hängt direkt von den Fähigkeiten und der Stimmungslage des Maschinenbedieners ab...

 

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Ihre Motive wirken plastischer und eindrucksvoller, wenn Sie sie nicht von oben fotografieren.

Versuchen Sie auf Höhe des Objektes oder leicht von unten nach oben zu fotografieren. Sie erreichen so eine viel größere Bildwirkung.
Die Motive wirken viel lebendiger und ungewöhnlicher.

Am grössten ist dieser Effekt beim Einsatz starker Weitwinkelobjektive ausgeprägt.

Ausserdem fällt es so meist leichter die Objekte von einem unruhigen Hintergund freizustellen...

 

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Sie brauchen zum Freistellen nicht unbedingt einen gleichförmigen Hintergund. Sie müssen auch nicht unbedingt ‘ins Blaue’ hinein fotografieren.

Benutzen Sie einfach eine kleine Blende (=große Blendenzahl) und richten Sie Ihre Blitze sauber auf das Hauptobjekt aus.
Alternativ können Sie auch eine kurze Verschlusszeit benutzen.

Der Hintergrund bekommt dann viel weniger Licht als das Hauptobjekt und wird dadurch viel dunkler und ruhig.
Mit eine wenig Erfahrung kann man das vom dunklen Blau bis zu tiefen Schwarz steuern.

Am besten funktiniert das Ganze übrigends bei Macroaufnahmen...

 

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Die Masse aller Unterwasseraufnahmen werden im Querformat gemacht.

Schade eigentlich!
Gerade Unterwasser gibt es eine Vielzahl von Motiven, die sich ideal für das Hochformat eignen würden.

Sicherlich ist die Ausrüstung dann schwieriger zu Handhaben, aber probieren Sie es einfach mal aus - Sie wollen Ihr Motiv ja sowieso ‘ausfotografieren’ ;-)

Belohnt werden Sie mit dynamischeren und spannenderen Bildern...

 

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In Ihrem Fotogepäck sollten sie auch einen Apfel haben.

Nein, Sie sollen damit nicht die Fische füttern.
Bei Halb-und-Halb-Aufnahmen (also Land und Unterwasser auf einem Bild) hilft es aber den Domeport mit dem frisch geschnitten Apfel abzureiben.


Sie verringern damit die Oberflächenspannung des Wassers, so dass es sauber abläuft und einen geraden Horizont ergibt.

Auch bei Halb-und-Halb-Aufnahmen sollten Sie den Unterwasserteil anblitzen...

 

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Schon seit 1893 wird Unterwasser fotografiert.

Aus diesem Jahr datiert das erste nachweisbar unter Wasser entstandene Foto (das diesen Namen auch verdient) des Franzosen Louis Boutan.

Boutan ließ dafür ein Gehäuse für eine Großformat-Plattenkamera bauen.
Damit konnte er sogar sechs Fotoplatten belichten, ohne das Wasser zwischendurch verlassen zu müssen.

Die Belichtungszeiten lagen übrigends zwischen 10 und 30 Minuten...

 

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Auch beim Betreten des Bootes gibt man das Gehirn nicht ab.

Ehrlich! Auch wenn es bei manchen Tauchern leider einen anderen Eindruck macht.
Kaum ist irgendwas in Sicht, was ein Manta, ein Walhai oder ein Delphin sein könnte, ist jede Ausbildung oder Zurückhaltung vergessen.

Sicherlich ist das spannend und aufregend, aber wildes Hinterherpaddeln oder gesundheitsgefährdendes Jojo-”Tauchen” nützt überhaupt nichts:
Die Tiere sind sowieso schneller, IMMER!

Meist erreichen Sie damit auch gerade das genaue Gegenteil - der Besucher aus der Tiefe wird verscheucht.
Einfach ruhig im Wasser liegen, und sie kommen aus Neugier von ganz allein näher...

 

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Ihre Unterwasserfotoausrüstung verzeiht keine Fehler!

Hier sollten Sie deshalb immer besonders sorgfältig und gewissenhaft arbeiten, schliesslich war der ganze Spass in der regel ja recht teuer.

Nach jedem Öffnen des Gehäuses oder des Blitzes, müssen Sie die O-Ringe aus den Führungen nehmen, reinigen und neu fetten.
Aber hier gilt nicht die Devise ‘viel hilft viel’ sondern nur dünn und dafür gründlich vorgehen.
Benutzen Sie nur spezielles O-Ring-Fett, da die Dichtgummis ansonsten aufquellen können und nicht mehr funktionieren.

Achten Sie beim (Wieder-) Zusammenbau auch darauf, dass kein Dreck, Staub, o.ä. im Weg ist.

Ein einziges Haar auf dem Dichtring kann tödlich sein...

 

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Auch mit einer Digitalkamera brauchen Sie zusätzliches Licht.

Immer wieder sehe ich Taucher, die mit Ihrer Digitalkamera Unterwasserfotos machen wollen, sich hinterher aber nur über matschige, flaue und verblaute Bilder ärgern.

Zwar gibt Ihnen die neue Technik die Möglichkeit Ihre Bilder später am Rechner nachzubearbeiten, was aber bei der Aufnahme schon grundlegend versaut wurde, kann dort auch nicht mehr repariert werden.
Ihr Computer müsste dann nämlich nicht vorhandene Informationen dazuerfinden, was er nicht kann.

Da die Digis in der Regel kein wirkliches Weitwinkelobjektiv haben, genügt hier meist auch schon eine gute Taucherlampe als Lichtquelle.

Mittel der Wahl bleibt aber nach wie vor ein Blitz...

 

Hier sehen Sie das Bild, das Sie durch klicken auf die Vor- schauleiste ausge- wählt haben.

Hier finden Sie den Namen des Bildes.
Dieser ist besonders für das Bestellen wichtig.

Name des Bildes!
Beispielbild!
Limited Edition!
Bestellbare Grössen!
Zurück-Schaltfläche!

 

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Hier sehen Sie, in welchen Grössen die Fotografie erhältlich ist, oder ob es sich um eine limeted Edition handelt.

Hier gelangen Sie zurück zur Übersicht.
Sie können alternativ auch direkt auf das Bild klicken.

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Damit das Bilder angucken auch richtig Spaß macht, sollten Sie versuchen Ihren Monitor in Helligkeit und Kontrast optimal einzustellen.
Keine Angst - die Einstellung ist sehr einfach vorzunehmen und dauert weniger als eine Minute!

Das ist übrigends auch sehr nützlich, wenn Sie eigene Fotos bearbeiten, drucken, oder ausbelichten lassen wollen...

Und so geht’s:

Schauen Sie sich den Graukeil an und drehen Sie den Kontrastregler Ihres Monitors solange höher, bis Sie das ganz weisse Feld nur noch gerade ebenso von dem direkt daneben liegenden Feld mit ganz leichter Graufärbung unterscheiden können.

Drehen Sie den Helligkeitsregler Ihres Monitors erst ganz zurück und dann solange langsam wieder höher, bis Sie das ganz schwarze Feld gerade eben so von dem direkt danebenliegenden Feld unterschieden können.

Schon fertig!

 

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